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Abschied von Nadine, Patagonien und Südamerika

Der erste Reiseabschnitt geht dem Ende zu und wir müssen uns von Südamerika verabschieden. Zunächst einmal üben wir das Tschüss-Sagen, als sich Nadines und unsere Wege in Santiago nach drei Wochen wieder trennen. Es fällt schon schwer, da wir mit ihr auch immer ein Stück Heimat dabei haben.
(S: Thomas kam immer mal wieder ganz schön ins Schwäbeln)



Heute an unserem letzten Tag in Chile machen wir dann auch unsere erste Stadtour und bekommen bei der etwas alternativeren Runde einen guten Einblick in die chilenische Mentalität. Für den Überblick ging es bereits am Vortag auf einen grandiosen Aussichtsplatz, wo wir trotz Smog die Größe Santiagos bestaunen. 



Bei der meditativen Schuh- und Zeltputzaktion (dazu mehr nach der Einreisetortur in Neuseeland) lassen wir die Südamerikareise Revue passieren.
Folgende alternative Fun Facts fallen uns dazu ein: 

Stunden im Bus: 106,5 h
Gefahrene KM mit dem Bus: 6.150 km 
Anzahl der Betten, in denen wir geschlafen haben: 19x
Anzahl der Tierarten, die wir gegessen haben: knapp 10x
Oreos: min. 10 Packungen! (S: davon gingen die meisten an mich :-) Wir haben ja kein Nutella!!!)
Anzahl deutscher Touris, die wir getroffen haben: 753 oder mehr
Ein-, aus- und umräumen unserer Rucksäcke: täglich
Anzahl geschossener Fotos: 3.217
Davon behalten: 916 (!) und erstaunlich wenig Selfies. 

Erste und letzte Gipfelbesteigung in Südamerika

Wir heben uns den Höhepunkt bis zum Schluss auf. Am 29.11. besteigen wir den Loma del Pliegue Tumbado (1.595m) und das argentinische Patagonien verabschiedet uns mit Traumwetter. Nach einem recht anspruchsvollen Aufstieg werden wir mit dem Panorama über das Fitz Roy-Massiv und den Cerro Torre belohnt. Mehr Erlebnisse im argentinischen Teil Patagoniens gibt es bei den Reiseberichten.





Am Ende der Welt

Nach einer 12-stündigen Busfahrt sind wir im argentinischen Ushuaia angekommen, der südlichsten Stadt* der Welt. Trotz der normalerweise vorherrschenden Weltuntergangsstimmung genießen wir bei Sonnenschein den Nationalpark Tierra del Fuego und wandern bis zum Ende der Panamerikana-Straße No. 3.





*P.S. Für die Erbsenzähler und gründlichen Googler: Ushuaia ist nicht der aller-allersüdlichste Ort der Welt. Das Dorf Puerto Williams in Chile darf diesen Titel tragen. Aber da Puerto Williams eben aus argentinischer Sicht keine Stadt, sondern nur ein Dorf ist, darf sich Ushuaia die südlichste Stadt der Welt nennen.